Videogottesdienste

Videoansprache mit Bezirksapostel Wolfgang Nadolny vom 06.05.2020

Videoansprache mit Bezirksapostel Wolfgang Nadolny vom 06.05.2020

Meine lieben Brüder und Schwestern,

zu Beginn dieser kleinen Ansprache möchte ich mich bei allen entschuldigen, die am vergangenen Sonntag dem Gottesdienst über den Teltowkanal folgen wollten, und haben dann ein fremdes Gesicht gesehen. Ohne unser Wissen wurde ein Gottesdienst aus einer anderen Gebietskirche eingetragen, eingestellt und ihr habt dann einen anderen Apostel gesehen. Wir bitten ganz herzlich um Entschuldigung für dieses Versehen. Es war leider nicht mehr möglich, da etwa zu korrigieren. Es tut mir leid, wenn einige den Gottesdienst hier aus Berlin nicht verfolgen konnten oder erst später dazu schalten konnten. Ihr könnt gern noch einmal versuchen, über die Technik, über YouTube, zumindest die Predigt aufzurufen, sodass wir dann doch eine Verbindung auch hier her zu euren Aposteln, zu euren Bezirksaposteln erleben könnt.

Meine lieben Brüder und Schwestern!
In meinem Herzen liegt eine große Sehnsucht. Die Sehnsucht nach dem Wiederkommen Jesu Christi, aber auch die Sehnsucht nach euch. Ich vermisse die Gemeinschaft mit euch, den Blick in eure Augen, ein Handschlag, eine Umarmung. Mit dieser kleinen Ansprache, zu der ich euch alle ganz herzlich begrüße, möchte ich ein Zeichen der Liebe setzen, die uns miteinander verbindet unter allen Umständen. Gern übermittle ich euch einen lieben Gruß unseres Stammapostels.

Zuerst möchte ich allen danken, die in diesen Tagen der besonderen Einschränkung unseres Lebens Gott und seinem Werk die Treue halten. Diese Treue wird sichtbar an den Teilnehmerzahlen zu den Übertragungsgottesdiensten, aber auch durch die eingehenden Opfer. Ich danke auch allen, die per Telefon für die Seele der Schwester und des Bruders sorgen. Das ist ein schöner Dienst, der nicht nur den Amtsträgern vorbehalten ist. Jeder ist für jeden da. Herzlichen Dank dafür. Gerade dann wenn wir uns lieb Gewonnenes entbehren, erkennen wir dessen Wert.

Mir wurde berichtet, dass Geschwister sich gemeldet haben, die bereits seit Jahren keine Gottesdienste mehr besuchen, aber an den YouTube-Gottesdiensten teilgenommen haben. Gottes Segen in der Not! Es wird mehr oder weniger laut darüber nachgedacht, warum diese weltweite Krise über uns gekommen ist. Ich kann diese Frage nicht beantworten. Aber eines weiß ich ganz gewiss, es ist keine Strafe Gottes.
Warum hat Gott die Pandemie dann aber zugelassen? Mit solchen Fragen wird bewusst oder unbewusst versucht, Gott die Schuld zuzuschieben. Bereits den alten Hiob beschäftigte die Frage nach dem Warum seines Leides. Gott antwortete ihm mit einer Gegenfrage: „Wo warst du, als ich die Erde gründete“? Wir können Gott für sein Handeln oder auch für sein Nichthandeln, nicht zur Rechenschaft ziehen. Gott hat seine irdische Schöpfung den Menschen anvertraut mit dem Auftrag, über diese zu herrschen. Aber wie sind die Menschen mit dieser ihnen übertragenen Verantwortung umgegangen? Die Pandemie ist auch kein Zeichen für das unmittelbar bevorstehende Wiederkommen Jesu Christi. Er selbst, der Herr, hat gesagt, dass er zu einer Zeit kommen wird, wo es niemand meint, wo viele vielleicht auch alle eingeschlafen sind. Wir wollen nicht nur in der Zeit der Not auf unseren Seelenbräutigam warten, sondern immer und unter allen Umständen. Sind in dieser Hinsicht nicht die guten Tage viel gefährlicher als die bösen? Unseren Glauben haben wir in unserem Glaubensbekenntnis zusammengefasst. Dort bringen wir zum Ausdruck, dass wir an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erden glauben. Wir glauben und vertrauen ihm, weil er allmächtig ist. Wir glauben und vertrauen ihm aber besonders, weil er ein Gott der Liebe ist, der seine Schöpfung schützt und seine Geschöpfe liebt. Wir wissen, dass wir von diesem allmächtigen Gott abhängig sind wie ein kleines Kind von seiner Mutter. Aber gerade aus diesem Wissen kommt ein tiefer Friede in unsere Herzen. Alle Menschen leben von Gottes Gnade. Auch wir. Aber deshalb haben wir noch lange kein Anrecht auf ein gutes und sorgenfreies Leben. Unter den Folgen der Sünde leiden alle. Umso mehr brauchen wir aber den göttlichen Beistand. Apostel Paulus war ein Eiferer für Gott und das Evangelium Jesu Christi. Er opferte sich auf im Dienst für den Herrn, aber er war geplagt von einem Pfahl im Fleische. Gern wollte er noch effektiver und noch mehr für den Herrn arbeiten und bat um Abhilfe. Die Antwort des Herrn ist hinlänglich bekannt: „Lass dir an meiner Gnade genügen“.

Liebe Brüder und Schwestern, lassen wir es uns an der Gnade des Herrn genügen und versuchen wir nicht, Gottes Gnade zu erzwingen.

Eine weitere biblische Begebenheit mag uns helfen. Das ist die Geschichte der Wüstenwanderung des Volkes Israel. 40 Jahre waren sie unterwegs und Gott hat sie nicht verhungern lassen. Gewiss, sie hatten keinen Wein und keinen Festbraten. Aber sie hatten Wasser und Manna und Wachteln. Geht es uns im übertragenen Sinn heute nicht auch so? Wir haben Gottes Wort und die Sündenvergebung in den sonntäglichen Gottesdiensten. Natürlich haben wir auch Mangel, weil wir das Heilige Abendmahl nicht feiern können. Aber Gott wird uns nicht verhungern lassen.
Einen weiteren Aspekt möchte ich noch ansprechen. Das ist unsere Eigenverantwortung für unser Heil. Aufgabe der Kirche ist es, das Heil Gottes den Menschen zugänglich zu machen. Annahme und Umgang mit diesem Heil ist aber unsere Sache. Muss nicht gerade jetzt sich unser Glaube beweisen? Wie wichtig ist mir ganz persönlich das Heil, welches Gott mir geschenkt hat? Die Kirche und deren Amtsträger, Stammapostel bis zum Diakon, die Kinder und Jugendbetreuer, die Musikschaffenden bis hin zu allen, die die Kirchen reinigen und schmücken, sie alle dienen uns zur Hilfe und unterstützen uns auf unserem Weg zum Ziel unseres Glaubens. Wir sprechen in diesem Zusammenhang zu Recht von einem Dienst für die Kirche, für die Gemeinde und für die Geschwister. Es ist ein gegenseitiges Dienen. Es ist kein Bedienen im Sinne eines Kellners im Restaurant, wo der Gast ein Recht auf Bedienung hat. Jeder wiedergeborene Christ ist mündig, zumindest seit seiner Konfirmation. Handeln wir unter den gegenwärtigen Umständen auch als mündige Christen. Es gibt eine Vielzahl an geistlichem Material, unsere Zeitschriften, die Seelsorgebriefe, Bücher mit Glaubensinhalten, unser Katechismus. Und wem das nicht reicht, der greife doch einfach zur Heiligen Schrift. Sie ist unerschöpflich. Nicht zuletzt aufgrund des mir anvertrauten Amtes lese ich viel in der Bibel. Sie ist mir noch nicht langweilig geworden. Noch nie. Jedes Mal eröffnen sich mir neue Perspektiven. Gut, nicht alles ist sofort verständlich. Aber ist nicht gerade das das Besondere der Heiligen Schrift? Sie kann nicht gelesen werden wie ein Buch, sondern wir müssen über das Gelesene nachdenken und es vertiefen. Erst dann erschließt sich ihr unerschöpflicher Reichtum.

Lieber Bruder, liebe Schwester, sei ein mündiger, eigenverantwortlicher Christ. Lebe und handle in diesen Tagen als ein wahrer Jünger Jesu Christi. Am Anfang sprach ich von der Sehnsucht. Wir haben Sehnsucht, uns möglichst bald wieder zu versammeln, gemeinsam Gottesdienst zu erleben und das Heilige Abendmahl zu feiern. Es fehlt uns die besondere und feierliche Atmosphäre, die uns in einem Gottesdienst umgibt. Der Klang der Orgel und des Chores, die Gemeinschaft mit den Geschwistern, das Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst und auch das Gespräch all das fehlt uns. Ich denke an unsere Kinder und unsere Jugend, die freundschaftlich verbunden sind und gern wieder zusammen sein möchten. Es fehlt.

Von staatlicher Seite gibt es die ersten Lockerungen der doch erheblichen Einschränkungen in unserem Leben. Eure Apostel, Bischöfe und Bezirksvorsteher beschäftigen sich ebenfalls mit der Frage, ab wann und in welcher Form wieder Präsenzgottesdienste gefeiert werden können, also Gottesdienste in unseren Kirchen, in Anwesenheit aller Geschwister. Es ist ein ernstes Ringen um die richtige Entscheidung. Und es gilt, vieles dabei zu bedenken. Dankbar bin ich für die fachliche Beratung durch die Experten in unseren Reihen, allen voran unser Bischof Bias. Sein Gesundheitszustand hat sich zunehmend stabilisiert, sodass er vor einiger Zeit seine Berufstätigkeit wieder aufnehmen konnte. Es bestehen allerdings noch Einschränkungen, weshalb ihr ihn bisher auch noch nicht in den Übertragungsgottesdiensten gesehen habt. Durch seine berufliche Tätigkeit ist unser Bischof ausgesprochen gut über die Entwicklung in der Forschung, aber auch über die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen informiert. Sein fachlicher Rat kommt uns in dieser Zeit sehr zugute.
Unser Stammapostel sagte zu Beginn seines Gottesdienstes zu Ostern, dass wir nichts wissen. Gemeint war über das Virus. Daran hat sich leider bis jetzt kaum etwas geändert. Forscher und Wissenschaftler, speziell die Virologen, sagen ganz offen, dass sie noch nicht viel über das Virus wissen und noch kein Gegenmittel haben. Eines aber ist allen, auch einem Laien allerdings sehr deutlich bewusst, die Infektionsgefahr ist sehr hoch. Der Verlauf der Erkrankung kann unterschiedlich sein, von kaum spürbaren Symptomen bis hin zu schweren Verläufen, leider auch mit Todesfällen. Bei diesem Virus liegt eine besondere Gefahr darin, dass eine Infektion anderer Menschen bereits dann erfolgen kann, wenn der Träger des Virus selbst noch keinerlei Symptome aufweist. Also bereits zwei, drei Tage vor einer spürbaren Erkrankung besteht für andere eine sehr hohe Infektionsgefahr. Die geltenden Hygiene- und Abstandregeln mindern dieses Risiko. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Risikogruppen gerichtet. Das sind Menschen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem, ältere Menschen zählen ebenfalls dazu. Aber auch für junge Menschen mit einem gesunden und durchtrainierten Körper kann niemand garantieren, dass diese nicht auch erkrankten beziehungsweise die Krankheit bei ihnen vielleicht glimpflicher verläuft. Letztendlich ist keiner vor diesem Virus gefeit.

Wenn wir unsere Gemeinde anschauen, so ist festzustellen, dass der größte Teil der Geschwister zu den Risikogruppen zählt. Ich gehe davon aus, dass wir alle von der Liebe Christi erfüllt, die Verantwortung füreinander bewusst auf uns nehmen. Wir sind Brüder und Schwestern, nehmen Rücksicht aufeinander und wollen, dass es jedem gut geht. Wenn wir also wieder mit der Durchführung regulärer Gottesdienste beginnen, dann sollen möglichst alle teilnehmen können und niemand ausgegrenzt sein.
Bei den vorgegebenen Regeln muss jeder Gottesdienstbesucher nach allen Richtungen, also nach rechts, nach links, nach vorn, nach hinten einen Abstand von anderthalb bis zwei Meter einhalten. Das bedeutet zum Beispiel, dass auf einer Kirchenbank mit drei Meter Länge nur zwei Personen sitzen dürfen. Zwei Bänke davor und zwei Bänke dahinter müssen frei bleiben. Das wiederum bedeutet, dass bei zehn solcher Reihen, wo in normalen Zeiten 50 Personen Platz finden, jetzt höchstens acht Personen sitzen dürfen. Die Raumhöhe und das Luftvolumen sind bei dieser sehr vereinfachten Rechnung noch gar nicht berücksichtigt. Auch müssen wir auf gemeinsamen Gesang verzichten. Wenn in einem Gottesdienst gesungen wird durch die Gemeinde oder den Chor, so müssen wir die Abstände nochmals deutlich vergrößern. Beim Singen verändert sich nämlich das Atemverhalten und Viren können sich in einem bedeutend größeren Radius ausbreiten. Deshalb würde sich die Zahl der möglichen Gottesdienstbesucher dann noch weiter verringern. Es müssen Laufwege festgelegt werden und die Toilettenbenutzung muss stark eingeschränkt beziehungsweise ganz untersagt werden. Alle Anwesenden, einschließlich der dienenden Brüder, müssten Mund- und Nasenschutzmasken tragen. Kann dabei die gewohnte und uns lieb gewordene Atmosphäre aufkommen? Wer soll festlegen, welcher Bruder, welche Schwester zum Gottesdienst kommen darf und welche nicht. Was ist mit den Geschwistern, die zu den Risikogruppen gehören und deshalb dem Gottesdienst vernünftigerweise fernbleiben? Wollen wir die Gemeinde in verschiedene Gruppen einteilen? Die einen sind privilegiert, die anderen benachteiligt. Sind die einen dann würdiger am Tag des Herrn als die anderen? Wenn jemand vor der Kirchentür steht, der nicht zuvor eingeladen war, schicken wir ihn dann wieder nach Hause? Was machen wir mit einem Besucher, der Erkältungssymptome aufweist? Ihm muss der Zugang verweigert werden.
Der Schutz der persönlichen Daten spielt in unserem Lande zu Recht eine große Rolle. Bei Präsenzgottesdiensten muss gemäß den gesetzlichen Vorschriften eine Anwesenheitsliste geführt werden. Diese Listen enthalten Namen, Anschrift und Telefonnummer aller Anwesenden. Diese Liste muss vier Wochen aufgehoben und auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt ausgehändigt werden. Sind alle Geschwister damit einverstanden?
Werden in den Tagen nach einem Gottesdienst bei einem der Besucher Viren nachgewiesen, so müssen alle Gottesdienstbesucher für mindestens zwei Wochen in Quarantäne. Das würde dann Selbstständige und Freiberufler besonders hart treffen, schlimmstenfalls ihren finanziellen Ruin nach sich ziehen. Geschwister, die im Gesundheitswesen und in der Pflege tätig sind würden für diese Zeit ausfallen und könnten ihren so wichtigen Dienst nicht versehen.
Weitere und sehr wichtige Fragen betreffen die Feier des heiligen Abendmahls. Nach einer Verordnung des Berliner Senats dürfen ihn kultisch-religiösen Veranstaltungen keine Gegenstände zwischen mehreren Personen herumgereicht werden. Wie halten wir bei der Darreichung des heiligen Abendmahles, beim Empfang der gesegneten Hostien die Abstandsregeln ein? Wie empfangen die Geschwister das Heilige Abendmahl, die nicht am Präsenzgottesdienst teilnehmen und die auch keinen Besuch empfangen können beziehungsweise dürfen. Das sind nur einige Fragen, mit denen wir uns gegenwärtig beschäftigen. Die Thematik ist sehr komplex und viele Aspekte müssen berücksichtigt werden. Mir ist bewusst, dass wir alle gern wissen möchten, wie es denn nun weitergeht.

Nach ausgiebiger Beratung in unserer Gebietskirche hat der Landesvorstand, das sind die Apostel und Bischöfe sowie die Landesversammlung (da kommen dann die Bezirksältesten dazu), eine einstimmige Entscheidung getroffen:

  1. Bis einschließlich Pfingsten, also bis zum 31. Mai, finden weiterhin Übertragungsgottesdienste statt. Zu Pfingsten mit unserem Stammapostel.

  2. Aus heutiger Sicht werden bei Beginn der Präsenzgottesdienste dieser für einen noch festzulegenden Zeitraum ohne Feier des heiligen Abendmahls stattfinden. Zur Unterstützung der Gemeinden wird für jede Versammlungsstätte ein Hygieneplan gemäß der gesetzlichen Vorgaben erstellt. Gemäß dieser Vorschriften muss für jeden Präsenzgottesdienst eine Anwesenheitsliste geführt werden. Da hier Datenschutzbestimmungen berührt werden, muss von jedem Teilnehmer das Einverständnis zur Erfassung seiner Daten vorliegen.
  1. In der 22. Kalenderwoche, also in der Woche vor Pfingsten, wird in einer weiteren Versammlung entschieden, ob und gegebenenfalls ab wann wieder Präsenzgottesdienste stattfinden können.

Damit meine lieben Brüder und Schwestern wisst ihr zunächst einmal über den Fortgang im Monat Mai Bescheid. Darüber hinausgehende Festlegungen machen heute noch keinen Sinn, weil niemand die weitere Entwicklung kennt, speziell nach der beginnenden Rückkehr in den gewohnten Alltag. Wenn die Zahlen der Infektionen zurückgehen, was wir alle sehr hoffen, so kann uns später nur vorgeworfen werden, wir wären zu vorsichtig gewesen. Kommt es aber anders und die Infektionszahlen steigen doch wieder an, oder es kommt gar eine zweite Welle an Erkrankungen, dann kann uns niemand den Vorwurf machen, leichtfertig gehandelt zu haben. Mit dem Vorwurf, zu vorsichtig gewesen zu sein, könnte ich gut leben. Der Vorwurf, verantwortungslos gehandelt zu haben, wäre für mich aber unerträglich.

So meine lieben Brüder und Schwestern, damit bin ich am Ende. Ich freue mich sehr auf die Begegnungen mit euch und hoffe, dass sie bald wieder möglich sein werden. Bis dahin bleibt schön gesund. Nutzt die Sonntage für die Gottesdienste und nehmt die Verantwortung für euer Heil bewusst auf euch und beschäftigt euch mit unserem schönen Glauben. Ruft euch weiterhin gegenseitig an und vergesst die Witwen und Witwer, die Einsamen und die Alleinlebenden nicht. Denkt an die Kinder in den Familien, wo man gar auf engem Raum lange Zeit aushalten muss. Ein Anruf, ein liebes Wort oder auch ein längeres telefonisches Besprechen, eine Unterrichtseinheit aus der Sonntagsschule, dem Religions- oder Konfirmandenunterricht durch die Unterweisenden, kann wahre Wunder bewirken.

Der Gott des Friedens bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt.
Dass meine Lieben Brüder und Schwestern ist mein Wunsch für euch alle und mein tägliches Gebet.


Datum: 06.05.2020
Quelle: NAK Berlin-Brandenburg




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